Westerburger Kontakte

Von der Restauration von Zähnen bis zur oralen Rehabilitation – Wieviel Funktion braucht unser Patient?

Symposium Schloss Montabaur

Von der Restauration von Zähnen bis zur oralen Rehabilitation – Wieviel Funktion braucht unser Patient?

Im Jahr 2016 feiert die DGÄZ ihr 25-jähriges Bestehen. Seit 1992 war es mir vergönnt, die DGÄZ im Vorstand zu begleiten. Ein langer Weg und ich bin stolz auf die Entwicklung der Gesellschaft. Ästhetik in der Zahnmedizin ist eine Thematik, die für unsere Patienten sehr wichtig ist, von Medizinern oft jedoch kritisch betrachtet wird.

Die DGÄZ hat sich von Anfang an bis zum heutigen Tag seriös mit der Ästhetik auseinandergesetzt. 

Aussagen wie „Ästhetik, unsichtbare Zahnmedizin mit sichtbarem Erfolg“ oder „Ästhetik, das I-Tüpfelchen auf hochqualifizierter Zahnmedizin“ klingen für manchen etwas überzogen, zeigen aber, dass die DGÄZ sich nur mit einer Ästhetik beschäftigt, deren Basis eine hochqualifizierte Zahnmedizin ist.

Die höchste Anerkennung hat die DGÄZ erfahren, als sie im Jahr 2005 als wissenschaftliche Gesellschaft in die DGZMK aufgenommen wurde. Große Unterstützung erhielten wir von Prof. Georg Meyer, dem damaligen DGZMK-Präsidenten. Besonders stolz macht es mich, dass Georg Meyer heute Vorstandsmitglied der DGÄZ ist.

Georg Meyer und ich haben beide ihre Heimat in der DGFDT, Deutsche Gesellschaft für Funktionsdiagnostik und -therapie. Wir sind beide tief in der „Funktion“ verankert, so wie die beiden Gesellschaften.

Die DGFDT beschäftigte sich überwiegend mit der kraniomandibulären Funktion und ihren Erkrankungen, die DGÄZ mit der Funktion bei der oralen Rehabilitation.

Daher erfüllt es mich mit Freude und Stolz, dass die DGÄZ im Jahr ihres 25-jährigen Bestehens zusammen mit der DGFDT unter Beteiligung von Referenten weiterer der Funktion des Kauorgans zugetanen Gruppen wie Gnathologischer Arbeitskreis Stuttgart, Studiengruppe Restaurative Zahnheilkunde und VieSID, Vienna School of Interdisciplinary Dentistry, The Slavicek Foundation sowie Westerburger Kontakte unter dem Vorsitz von Prof. Georg Meyer auf Schloss Montabaur ein Symposium gestaltet:

„Wieviel Funktion braucht unser Patient?“

Gerade jetzt in der Zeit der Entwicklung neuer Technologien wie CAD/CAM und Materialien, die praktisch unzerstörbar sind, wie Zirkonoxid oder Lithiumdisilikat, bei stark steigender Patientenzahl mit durch Erosion und Parafunktion bedingten umfassenden, oralen Rehabilitationen wird es wichtig, uns bewusst zu machen, dass unser Wissen und unser Verständnis über die Funktion des Kauorgans nicht in Vergessenheit geraten darf, sondern weiterentwickelt werden muss.

Hier wollen DGFDT und DGÄZ ein Zeichen setzen. Vier wichtige Themen werden von Referenten aus unterschiedlicher Sichtweise dargestellt:

• Rekonstruktion bei bruxierenden Patienten

• Die Kieferrelationsbestimmung

• Die Erhebung von Daten zur Bewegungssimulation

• Konventionelle analoge versus digitale, virtuelle Kauflächengestaltung 

Viel Zeit für Diskussionen zwischen Teilnehmern und Referenten wird vorhanden sein. Leitbild des Symposiums ist: 

Von der Kontroverse über Kommunikation zum Konsens 

Blocken Sie in Ihrem Kalender den 10. - 11. Juni 2016. Es wird sich für uns alle lohnen, teilzunehmen (Ankündigung s. Seite 39)

Ihr Diether Reusch

Wir über uns

Das privat geführte zahnmedizinische Institut gehört zu den ältesten in Europa. Das High-Tech-Lehr- und Lernumfeld mit eigenem Phantom- und Operationssaal ermöglicht Live-Eingriffe mit höchstem Lerneffekt. Gemeinsame Kursabende in gemütlicher Atmosphäre bieten Raum für persönlichen Meinungs- und Erfahrungsaustausch.„Westerburger Kontakte“ ist als Akademie für synoptische Zahnheilkunde die Dachorganisation über den Dr. Reusch Trainings und zusätzlichen  Intensivworkshops mit namhaften nationalen und internationalen Fachdozenten.